Trinkwasser ist kostbar, auch in unseren regenreichen Regionen. Die Trinkwassergewinnung und -verteilung ist nicht nur aufwendig, sondern auch kostspielig. Das solltest Du auch bei der Beregnung und Bewässerung Deines Gartens bedenken. Idealerweise greifst Du zur Gartenbewässerung auf Regenwasser zurück, welches grundsätzlich kostenlos zur Verfügung steht und obendrein auch sehr pfalnzenfreundlich ist. Aber nicht allen Fällen ist eine Beregnung mit ausschließlich Regenwasser möglich.
Regenwasser hat den Vorteil, dass es weich und gut temperiert ist. Denn zu hartes und damit zumeist auch Wasser mit hohem ph-Wert vermindert die Nährstoffaufnahme von Pflanzen. Bei Pflanzen, die kalkarmen Boden lieben (bspw. Rhododendren), ein zu vermeidender Umstand. Alternativ zu Regenwasser bietet sich die Verwendung von Grundwasser an. Die Qualität kannst zumeist bei Dir bei der Wasserbehörde erfragen. Sie kann Dir auch mitteilen, inwieweit eine Nutzung via Brunnenbohrung erlaubt ist.
Sollte weder eine Regen- noch Grundwassernutzung möglich sein, bleibt letztlich das Leitungswasser übrig. Bedenke aber, dass hier neben der Wasser- auch die Abwassergebühr bei den Kosten zu buch schlagen. Du solltest dies also beispielsweise den Kosten einer Brunnenbohrung gegenüberstellen. Ein Nachteil von Leitungswasser ist fernerhin der zumeist hohe Härtegrad. Hier können Dir die regionalen Stadtwerke Auskunft geben.